3.Altfälle –Beschäftigungsaufnahme vor dem 1. Januar 2013

3.1 Verdienst bis 400 Euro monatlich

Für geringfügig entlohnt Beschäftigte, die ihre Beschäftigung vor dem 1. Januar 2013 aufgenommen haben, gilt in der Rentenversicherung das alte Recht weiter. Demnach bleiben sie in dieser Beschäftigung rentenversicherungsfrei, solange das daraus erzielte Arbeitsentgelt die (alte) Grenze von 400 Euro im Monat nicht überschreitet.

Geringfügig entlohnt Beschäftigte, die bereits vor dem 1. Januar 2013 auf ihre Versicherungsfreiheit verzichtet haben, bleiben versicherungspflichtig in der Rentenversicherung.

3.2 Verdienst im Bereich von 400,01 Euro bis 450 Euro monatlich

Personen, die vor dem 1. Januar 2013 eine versicherungspflichtige Beschäftigung mit einem monatlichen Arbeitsentgelt im Bereich von 400,01 Euro bis 450 Euro aufgenommen haben und weiterhin ausüben, bleiben in diesem Beschäftigungsverhältnis grundsätzlich als Gleitzonenbeschäftigte versicherungspflichtig in der Renten-, Kranken-, Pflege und Arbeitslosenversicherung, längstens bis zum 31. Dezember 2014 (vgl. auch Punkt 2.2 in Teil 2 der Broschüre). In der Kranken- und Pflegeversicherung besteht diese Versicherungspflicht allerdings nur, solange keine Familienversicherung über einen Angehörigen möglich ist.

Versicherungspflichtige können sich auf Antrag innerhalb von drei Monaten nach dem 1. Januar 2013 von der Kranken- und Pflegeversicherungspflicht befreien lassen. Eine Befreiungsmöglichkeit in der Rentenversicherung besteht bis zum 31. Dezember 2014 nicht. In der Arbeitslosenversicherung ist bis zum 31. März 2013 eine Befreiung mit Wirkung zum 1. Januar 2013 möglich, ab dem 1. April 2013 wirkt die Befreiung ab dem Monat, der dem Befreiungsantrag folgt.

 

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